DELUG-Käufer dürfen sich auch diesen Monat über spannende Zusatzinhalte freuen: Die erste Seite der DVD enthält Videos von der Debian-Konferenz Debconf 2018. Die andere Seite bietet weitere Videos zu Knoppix 8.3, eine Kali-Linux-VM, ein E-Book über künstliche Intelligenz und einiges mehr.
Neben einem normalen Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammenstellt: Er enthält Programme und Tools, welche die jeweilige Magazin-Ausgabe testet und bespricht. Zudem gibt es nicht im Heft abgehandelte Software, die die Redaktion besonders empfiehlt, alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche.
Seite A: Debconf 18
Die Seite A der DELUG-DVD ist einmal mehr prall mit Videos gefüllt. Wer mit dem Browser auf sie zugreift, stößt im üblichen HTML-Menü auf 58 Vorträge der Debconf 18. Das Treffen der Debian-Entwickler und -Anwender fand in diesem Jahr im taiwanischen Hsinchu statt.
Unter anderem referierte Julian Andres Klode über neue Entwicklungen beim Paketmanager Apt, während Benda Xu mit Open RC ein funktionsreiches und “hackbares” Initsystem vorstellte. Alle Videos zusammen kommen auf eine Laufzeit von über 34 Stunden.
Knoppix-Videos
Wer die Silberscheibe umdreht, und mit dem Browser darauf zugreift, findet zahlreiche weitere Inhalte vor. Von Klaus Knopper stammen zwei weitere Videos zum aktuellen Knoppix 8.3. In ihnen beschäftigt sich der Entwickler des beliebten Livesystems mit mehreren 3D-Anwendungen und stellt die Software Wine vor. Ergänzende Videos zu Knoppix 8.3 finden sich zudem auf den DELUG-DVDs der beiden letzten Ausgaben des Linux-Magazins. Ein weiteres Video folgt auf der kommenden Heft-DVD.
E-Book und Kali Linux
Darüber hinaus wartet das E-Book “Open Source AI” auf Leser. In ihm stellt Autor Ibrahim Haddad bestehende (Open-Source-)Projekte und Trends rund um das Thema künstliche Intelligenz vor. Zur Sprache kommen dabei unter anderem Google Tensorflow, das Microsoft Cognitive Toolkit (CNTK), Caffe, Apache Spark und Keras. Die über hundert Seiten starke Publikation entstand in Zusammenarbeit mit der Linux Foundation (Abbildung 1).

Abbildung 1: Das E-Book “Open Source AI” beschäftigt sich unter anderem mit Development- und Collaboration-Modellen und stellt freie KI-Software vor.
Über das ebenfalls auf der Heft-DVD mitgelieferte Docker-Image setzen Administratoren, Entwickler und Devops-Anhänger im Handumdrehen einen eigenen Build- und Automation-Server mit Jenkins auf. Das Tool unterstützt Continuous Integration und Continuous Delivery. Wem das alles nicht reicht, der erforscht die zahlreichen Sicherheitstools in einer virtuellen Maschine mit Kali Linux (Abbildung 2), vergleicht mit drei grafischen Diff-Tools seine Text- und Mediendateien oder vertieft sich in Software zu weiteren Artikeln dieses Heftes. (kki)






