Red Hat äußert sich in einem Blogpost zur Zukunft von Container Linux. An dessen Stelle sollen in nicht allzu ferner Zukunft Fedora Core OS und Red Hat Core OS treten.
Fedora Core OS und Red Hat Core OS verhalten sich in etwa so zueinander wie Fedora zu Red Hat: Letzteres ist jeweils die auf den Unternehmenseinsatz getrimmte Variante von ersterem. Insofern bedient sich also Red Hat Core OS bei Fedora Core OS, um ein abgespecktes System zu bauen, das sich in Open Shift integrieren lässt.
Fedora Core OS soll laut dem Blogpost wiederum das anbieten, was aktuell Container Linux an Funktionen anpreist: automatische Updates, minimaler Fußabdruck, monolithischer Aufbau, Container-fokussiertes Betriebssystem, läuft in Clustern, aber auch allein, optimiert für Kubernetes, aber auch ohne praktisch. Vermutlich werde man nicht alle Komponenten von Container Linux übernehmen, sondern einige durch vorhandene und neue Software ablösen.
Kein Upgrade-Pfad
Stellt sich die Frage, was nun aus Container-Linux wird. Laut den offiziellen Plänen von Red Hat soll Container-Linux offiziell bis 2020 oder mindestens bis ein Jahr nach dem Erscheinen von Fedora Core OS Support erhalten. Das soll den Nutzern von Container-Linux wohl genug Zeit für einen Umstieg geben, denn direkte Upgrades von Container Linux auf Fedora Core OS sind nicht geplant. Wie bei Fedora soll die Community Fedora Core OS betreuen und dann die relevanten Features von Container Linux integrieren.
Umsteigern von Container Linux auf Fedora Core OS will Red Hat mit Tools und Dokumentation helfen, um den Wechsel zu vereinfachen. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Container-Linux-Fork Flatcar-Linux zu verwenden, für den ein Berliner Startup kommerziellen Support anbietet.






