Quantum Development Kit für Linux

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Microsoft hat sein Quantum Development Kit aktualisiert und bietet nun auch Versionen für Linux und OS X an. Zugleich gibt es neue Open-Source-Bibliotheken und Python-Support.

Das Quantum Development Kit (QDK) erlaubt es, sich auf regulären Rechnern mit der Programmierung für Quantenrechner vertraut zu machen. Dafür entwickelt Microsoft mit Q# an einer eigenen Programmiersprache. Das Kit, für das Microsoft nun ein erstes Update abgeliefert hat, ist in Visual Studio Code integriert, mit an Bord sind Beispiele und verschiedene Bibliotheken.

Der Support für OS X und Linux gilt als am meisten nachgefragtes Feature, das Kit für die beiden Plattformen lässt sich hier herunterladen. Es setzt eine 64-Bit-Distribution voraus, getestet wurde unter Ubuntu. Zumindest die Bibliotheken und Samples für das Kit stehen unter Open-Source-Lizenzen, das Quantum Development Kit selbst offenbar nicht. Die Bibliotheken sind auf Github zu finden.

Qubits mit Python

Für die Windows-Version des QDK gibt es in der neuen Version noch ein weiteres Highlight: Python-Support. Damit können Entwickler bereits existierenden Code auch mit dem QDK verwenden. Zugleich haben die Entwickler die Performance des Quantum Simulators vier bis fünf Mal schneller gemacht, um auch Simulationen mit 20 Qubits zu ermöglichen. Youtube-Videos erleichtern interessierten Entwicklern den Einstieg in die Programmierung.

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