Devuan 2.0 ersetzt "systemd-udev"

Nachdem einige Debian-Entwickler mit dem Umstieg auf das Initsystem Systemd unzufrieden waren, riefen sie den Fork Devuan ins Leben. Dessen kommende Version 2.0 mit dem Codenamen Ascii liegt jetzt in einer Betaversion zum Ausprobieren vor.

Devuan 2.0 Beta basiert auf Debian 9 (Stretch), nutzt aber das alte Sys-V-Init. Die Betaversion enthält zudem ein paar Neuerungen. So lässt sich Open RC bei der Experten-Installation einspielen. Ein neuer Device-Manager für den Linux-Kernel namens “eudev” ersetzt “systemd-udev”, zudem steht “elogind” als Alternative für “consolekit” bereit.

Standardmäßig startet Devuan 2.0 Beta die Desktopumgebung Xfce, Anwender können aber auch KDE, Cinnamon, LXQT, MATE und LXDE nachinstallieren. Die Entwickler stellen zudem ein VDI-Festplattenimage für Virtualbox bereit, mit dem Interessenten Devuan gefahrlos ausprobieren. Die Kernel für Geräte mit ARM-Prozessoren klettern auf die Version 4.14 und 4.15.

Die Entwickler bitten darum, Devuan ausgiebig zu Testen und ihnen Rückmeldungen zu geben. Einen Releasetermin für die finale Fassung von Devuan 2.0 nennen sie in ihrer Ankündigung allerdings nicht.

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