Aus Linux-Magazin 03/2018

In eigener Sache: DELUG-DVD

Traditionell findet am Ende des Jahres der Chaos Communication Congress statt: Die erste Seite der aktuellen DELUG-DVD präsentiert Videos vom 34C3, die unter freier Lizenz stehen. Auf der Rückseite warten unter anderem ein fehlerkorrigiertes Ubuntu 17.10.1 und ein E-Book über Frontend-Entwicklung mit Javascript.

Neben einem Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD. Die Redaktion stellt sie nach einem speziellen Konzept zusammen: Als modulares System enthält sie Programme und Tools, die die Magazin-Ausgabe testet und bespricht. Zudem bringt sie von der Redaktion empfohlene Software mit.

Seite A: 34C3

Die Seite A der DVD ist bis zum Rand mit Videos gefüllt. Wer mit dem Browser auf sie zugreift, erreicht über ein HTML-Menü 25 Vorträge des 34. Chaos Communication Congress (34C3). Unter dem Motto “Tuwat” konzentrierte er sich vor allem auf Sicherheitsthemen. So kreisten gleich zwei Vorträge um die Interna und Sicherheitslücken der Intel Management Engine. Felix von Leitner (Fefe) kommentierte gewohnt trocken Antipatterns in der Software-Entwicklung. Insgesamt Videos mit über 19 Stunden Laufzeit.

Ubuntu und Tails

Wer die Silberscheibe umdreht und mit dem Browser darauf zugreift, landet in einem HTML-Menü mit weiteren spannenden Inhalten. Gleich als Erstes stechen die beiden Distributionen Ubuntu 17.10.1 (Abbildung 1) und Tails 3.4 hervor. Letztgenannte bietet im Vergleich zur Vorversion Patches, die das Ausnutzen der Prozessor-Sicherheitslücken Meltdown und Spectre verhindern sollen.

Abbildung 1: Das neue Ubuntu-Startmedium behebt einen schwerwiegenden Fehler.

Abbildung 1: Das neue Ubuntu-Startmedium behebt einen schwerwiegenden Fehler.

Die überarbeitete Desktop-Fassung von Ubuntu “Artful Aardvark” korrigiert wiederum einen schwerwiegenden Bug, der das Bios von Notebooks unbrauchbar machen konnte.

E-Book und Jenkins

Des Weiteren wartet das E-Book “Building Front-End Web Apps with Plain JavaScript” auf Leser. In ihm erklärt der Informatikprofessor Gerd Wagner auf über 200 Seiten, wie ein Entwickler funktionsreiche Frontends für Webanwendungen in reinem Javascript schreibt. Auf seiner Internetseite bietet der Autor ergänzendes Material zum Thema an [1]. Auf der DVD findet sich zudem ein Docker-Image, mit dem sich schnell ein Container mit Jenkins (Abbildung 2) aufsetzen lässt. Die Open-Source-Software unterstützt Entwickler in Sachen Continuous Integration und Continuous Delivery.

Abbildung 2: Jenkins bedienen Anwender über eine Webanwendung.

Abbildung 2: Jenkins bedienen Anwender über eine Webanwendung.

Wem das alles nicht reicht, der entwickelt mit dem Multiplattform-Framework Electron ausgewachsene Desktop-Anwendungen in Javascript, CSS und HTML, setzt das Big-Data-Framework Hadoop in der neuen Version 3.0.0 auf seine Daten an, probiert die neu eingeführten Features der Virtualisierungssoftware Xen 4.10 aus oder vertieft sich in Software zu weiteren Artikeln dieses Hefts.

Infos

  1. “Building Front-End Web Apps with Plain JavaScript”: http://web-engineering.info
DIESEN ARTIKEL ALS PDF KAUFEN
EXPRESS-KAUF ALS PDFUmfang: 1 HeftseitePreis €0,99
(inkl. 19% MwSt.)
LINUX-MAGAZIN KAUFEN
EINZELNE AUSGABE Print-Ausgaben Digitale Ausgaben
ABONNEMENTS Print-Abos Digitales Abo
TABLET & SMARTPHONE APPS Readly Logo
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben