Die Vorsitzende des KDE e.V., Lydia Pintscher, hat die Ziele der KDE-Entwicklung für die kommenden Jahre vorgestellt.
Seit der Akademy in Almeria seien die Gespräche zur Zielsetzung für die künftige Entwicklungsausrichtung und die inhaltlichen Schwerpunkte vorangeschritten, schreibt Lydia Pintscher in ihren Blogbeitrag.
Für die kommenden Jahre gelten deshalb drei Hauptpunkte. Das erste lautet auf Benutzerfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit der KDE-Software. Das zweite widmet sich der Privatsphäre und dem Datenschutz und das dritte Ziel von KDE ist die Aufnahme neuer Mitglieder. Letzteres soll erreicht werden, indem bestehende Hindernisse für neue Mitgliedern und Interessenten abgebaut werden. KDE könne seine Visionen nur erfüllen, wenn sich neue engagierte Mitwirkende finden, die sich mit Programmierkenntnissen, mit Kreativität, mit Fremdsprachenkenntnissen und Organisationstalent beteiligen.
Für jeden dieser Punkte gibt es eine eigene Ausarbeitung. Der Vorschlag, Benutzerfreundlichkeit und Produktivität der Softwarebasis von E auf die Prioritätenliste zu setzen stammt von Nate Graham. Der Privacy-Schwerpunkt wird unter anderem von Sebastian Kügler unterstützt. Um die Mitgliederbetreuung wollen sich eine ganze Gruppe von KDE-Mitgliedern kümmern.
Im kommenden Jahr gibt es für die Umsetzung der drei Kriterien eigene Sprints, bei der Akademy 2018 sollen dann möglichst erste Ergebnisse und die Fortschritte präsentiert werden.




