Versionsverwaltung Git in neuer Version 1.6.0

Die Versionsverwaltungssoftware Git, die unter anderem bei der Kernel-Entwicklung zum Einsatz kommt, liegt in einer neuen Version vor.

Laut Ankündigung auf der Kernel-Mailingliste gehört zu den Änderungen, dass die meisten Git-Komponenten nun nicht mehr automatisch im Pfad landen, abgesehen von “git”, “gitk” sowie einigen essentiellen Server-Programmen. Als Grund erklärt Maintainer Junio C. Hamano, dass diese Programme bereits seit 2006 keine wesentliche Rolle mehr spielen.

Die mit Version 1.6.0 erzeugten Packfiles nutzen “delta-base-offset enconding”, was die Größe der erzeugten Packfiles um drei bis fünf Prozent reduzieren soll. Um Repositories abwärtskompatibel zu halten, sollte man aber die Option “repack.useDeltaBaseOffset” auf “false” stellen, lautet die Empfehlung. Beispiel-Hook-Skripte tragen nun die Endung “.sample”, weil es auf einigen Dateisystemen Probleme mit den bisherigen “chmod -x”-Versionen gab.

Viele weitere kleine Fixes beschreibt die offizielle Release-Meldung. Linus Torvalds begann 2005 mit der Arbeit an Git, nachdem der proprietäre Vorgänger Bitkeeper die Lizenz änderte. Git eignet sich für nicht-lineare Software-Entwicklung, besitzt keinen zentralen Server und wird auch von anderen Projekten genutzt, etwa Ruby on Rails, Wine oder X.org.

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