Eine Alternative zu CUPS und fehlenden Open-Source-Treibern für den neu gekauften Drucker bietet Turboprint. Die kommerzielle Software steht nun in einer neuen Version 2 zum Download bereit.
Eine 30-Tage-Testversion lässt sich über einen Key freischalten, den man auf der Webseite von Turboprint 2 käuflich erwirbt.
Einerseits lässt sich so bereits im Vorfeld sondieren, ob sich der eigene Drucker mit der Software versteht. Andererseits wissen Anwender dann eher, ob sie die eher teurere Turboprint-Studio-Lizenz brauchen, die für etwa 60 Euro pro Drucker über den Ladentisch geht oder ob Turboprint Pro genügt, das es bereits für 30 Euro gibt.
Neu in Turboprint 2 ist unter anderem das verbesserte Farbmanagement. Die integrierte Software korrigiert die Druckerfarben, nimmt Einfluss auf die Farbbalance und erleichtert Profis (in der Studio-Version) einen farbexakten CMYK-Druck und das Erstellen eigener ICC-Profile. Vor dem Drucken korrigiert Turboprint automatisch die Gamma-Werte und die Farben des Drucks. Ein Status-Monitor zeigt dem Anwender nun die aktuelle Druckerwarteschlange, den Tintenfüllstand und den Status des genutzten Druckers an, auch wenn dieser im Netzwerk hängt.
Die integrierte Druckvorschau spart Papier, indem der Anwender Fehldrucke bereits vor dem Losschicken eines Auftrags erkennt und aussortiert. Papiersparend ist auch die manuelle Duplex-Funktion: Die Software erinnert den Druckenden im manuellen Duplex-Modus daran, das Papier im Drucker umzudrehen, bevor es mit dem Drucken weitergeht.
Über Tintenmanagement und die Kontrolle eines Farbauftrags sollen beim Drucken laut Hersteller bis zu 30 Prozent Tinte einzusparen sein, ohne dass die Qualitätsabstriche optisch groß auffallen. Dazu spart die Software bei gesättigten Farben und wählt bei Fotodrucken dunklere und effektivere Töne. Die Webseite der Firma Zedonet, die Turboprint vertreibt, verrät auch, welche Druckermodelle Turboprint 2 unter Linux unterstützt.


