Die plattformübergreifende 2D-Vektorgrafik-Bibliothek Cairo – die etwa Mozilla und der Gnome-Desktop verwenden – ist in Version 1.6 erschienen.
Laut den Entwicklern wahrt die neue Ausgabe Kompatibilität zu den älteren Cairo-Versionen 1.4, 1.2 und 1.0. Zu den Verbesserungen zählen die Macher der Bibliothek den verbesserten Output beim Erstellen von PDFs und PostScript-Dateien. Es gibt keine unnötigen Rasterisierungen mehr, die qualitativ schlechtere Fallback-Lösung für Bilder kommt nur noch im Ausnahmefall und für einzelne Partien einer Grafik zum Einsatz. PDFs erscheinen nicht nur in höherer Qaulität, sie benötigen zugleich weniger Speicherplatz und sollen sich daher schneller drucken lassen. Einen Wermutstropfen gibt es aber: Die generierten PostScript-Dateien bringen zur Zeit noch einige Drucker zum Absturz, die Cairo-Entwickler arbeiten an dem Problem.
Des weiteren unterstützt Cairo nun auch X-Server in älteren Display-Umgebungen. Für Win32-Umgebungen gibt es nun ein Drucker-Backend und für Mac-OS-X ein Backend für Quartz. Zudem hängt Cairo seit neuestem von der Pixman-Bibliothek ab, die einen grundlegenden Support für Pixel-Manipulationen anbietet. Nicht zuletzt haben die Entwickler die Grafikbibliothek stabiler gemacht und es lassen sich wesentlich größere Objekte zeichnen, bevor die Bibliothek den Dienst verweigert. Die Cairo-Webseite bietet die neue Version zum Download an und verrät weitere Details zu den Änderungen. Ein Artikel aus dem Linux–Magazin-Archiv stellt die Bibliothek näher vor.




