Das Unternehmen Red Hat hat seine Abteilung für geistiges Eigentum um einen vormaligen Supreme-Court-Mitarbeiter erweitert sowie um einen Anwalt, der zuvor im Software Freedom Law Center (SFLC) die Entstehung der GPLv3 begleitet hat.
Der neue stellvertretende Chef-Unternehmensanwalt für geistiges Eigentum bei Red Hat heißt Rob Tiller. Er ist für die Abteilung internes geistiges Eigentum verantwortlich. Diese Abteilung ist zuständig für Open-Source-Lizenzierung, Urheberrecht, Patente und Markenrecht. Tiller soll auch an der Entwicklung neuer Richtlinien und Strategien für Red Hats OSS-Recht mitwirken.
Der zweite Neuzugang in Red Hats Rechtsabteilung heißt Richard Fontana und bekleidet die Rolle eines Unternehmensanwalts für Open-Source-Lizenzen und Software-Patente. Er assistiert in Zukunft bei Open-Source- und Patent-Angelegenheiten und fungiert als Verbindungsmann zur Open-Source-Community in Lizenzierungsangelegenheiten.
Rob Tiller arbeitete als Anwalt bei der Kanzlei Helms, Mulliss & Wicker aus North-Carolina, die sich auf die Technologie-Branche spezialisiert hat. Tiller war hier mit den Bereichen geistiges Eigentum befasst sowie mit Streitsachen um Technologie, Kommerz und Kartellklagen. Vorher war der neue Vize-Chefjurist von Red-Hat juristischer Angestellter am obersten Gerichtshof von Amerika, dem Supreme Court.
Richard Fontana hat vor seinem Einstieg bei Red Hat beim Software Freedom Law Center (SFLC) Projekte und Organisationen beraten. Er hat zum Beispiel die Free Software Foundation (FSF) vertreten, während die GPLv3 entstand. Davor war Fontana Partner bei den New-Yorker Spezialanwälten für geistiges Eigentum, Darby & Darby, die auch in Frankfurt a. M. eine Niederlassung haben.
Tiller und Fontana werden an verschiedenen Orten eingesetzt, verrät die Mitteilung von Red Hat noch: Der Vize-Chefjurist Tiller bleibt in North Carolina, wo Red Hats Hauptniederlassung ist. Der Community-Verbindungsmann Fontana zieht nach Massachusetts um und arbeitet dort in einer Niederlassung.



