Sicherheitslücken in OpenLDAP

Die Entwickler Toby Blake und Thomas Sesselmann haben je eine Sicherheitslücke in OpenLDAP aufgedeckt, die sich für Denial-of-Service-Angriffe ausnutzen lässt.

Die von Blake gefundene Lücke wird durch eine Fehler in der Funktion “add_filter_attrs()” in der Datei “servers/slapd/overlay/pcache.c hervorgerufen.” Läuft slapd als proxy-caching Server, funktioniert das NULL Terminating des Aufrufs “new_attrs” nicht korrekt. Dadurch kann der Daemon zum Absturz gebracht werden.

Der zweite Fehler, der von Sesselmann gemeldet wurde, tritt auf, wenn ein statt des Attribust “objectClass” die Schreibweise “objectClasses” an einen gefährdeten Server gesendet wird. Dies kann zum Absturz führen.

Beide Lücken betreffen alle OpenLDAP-Versionen bis 2.3.39. Sie werden mit einem Update auf OpenLDAP 2.3.39 geschlossen. Die Aktualisierung behebt auch weitere kleine Fehler und Lücken. Die neue Version steht auf den Webseiten des Projekts zum Download zur Verfügung.

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