Für firmenweites Dokument- und Nachrichtenmanagement bietet die französische Hardwarefirma einen Dualcore-Server, Xandros-Linux und O3spaces als Paket.
Das Rundumpaket aus Bulls modularer Produktfamilie Opencenter kostet knapp 14.520 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Dabei sind drei Jahre Wartung und Support für Hard- und Software, der Aufbau und die Installation von Server und Software einschließlich Datenintegration sowie ein Tag Einführung für die Anwender. Die Lizenz für O3spaces umfasst 100 Mitarbeiter.
Der Server ist ein Bull Novascale T840. Auf Anfrage nannte Bull die Komponenten: Dabei sind ein Intel Xeon E5130 Dualcore (2 GHz), 2 GByte Fully Buffered RAM, zwei 250GB-SATA-Festplatten mit Hot-Swap-Funktion sowi redundante Netzteile, Floppy- und DVD-Laufwerk. Im Einzelkauf würde der Server in dieser Konfiguration und mit drei Jahren Vor-Ort-Service laut Standard-Preisliste 3.046,- Euro kosten, das sind rund 3625 Euro, wenn man noch 19 Prozent Mehrwertsteuer draufschlägt.
Das Server-Linux Xandros kostet separat ohne Support etwa 535 Euro und mit einem Jahr Standardsupport gut 1070 Euro, jeweils inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. O3spaces ist eine Dokumentenmanagement-Erweiterung für Open Office und wird im GeschÀftsbereich lizensiert vertrieben. Dabei fallen für fünf bis 100 Nutzer rund 70 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer an – allerdings pro Kopf. Als Support sind genau fünf Anrufe, ferner ein Kundenforum und E-Mail-Support dabei.
Der Mehrwert des Kollaboration-Pakets liege gegenüber dem Einzelkauf in der betriebsfertigen Hard- und Softwareinstallation und vor allem im Support, der für Hardware, Betriebssystem und Kollaborationssoftware aus einer Hand gewährleistet sei, sagte der Marketing-Manager von Bull, der für Intel-Produkte im europäischen Raum zuständig ist, zu Linux-Magazin Online. Er gab außerdem den Tipp: Ab Anfang November liefert Bull den Server im Paket als auch einzeln mit einem Intel Xeon E5310 (1,6 GHz) Quadcore aus, zum gleichen Preis.
Die Opencenter-Reihe des IT-Unternehmens verbindet die eigenen Server mit freien Produkten. Daraus entstehen Pakete mit jeweils bestimmten Fokus wie zum Beispiel Kollaboration.


