Microsoft versucht sein als Konkurrenz zum Open-Document-Format (ODF) entwickeltes Dokumentenformat Open XML mit einer Auflistung von kompatiblen Lösungen zu bewerben.
Während das von Microsoft zum Standard angemeldete Office Open XML von der Open-Source-Bewegung mehrheitlich abgelehnt wird, kann der Softwarekonzern dennoch auf einen Katalog von rund 160 Software-Lösungen verweisen, die mit dem XML-Format funktionieren. Rund 120 IT-Unternehmen stehen nach Angaben von Microsoft hinter dieser Liste. Gehostet wird das Lösungsangebot vom Medienunternehmen und IT-Dienstleister Nomina. Von Nomina stammt auch eine Umfrage zur Bekanntheit von Open XML: Demnach haben von 286 Teilnehmern an einer Umfrage unter deutschen Unternehmen 231 angegeben, Open XML zu kennen. Von ODF haben dieser Umfrage zufolge nur 194 gehört.
Während ODF bereits seit Ende 2006 zum ISO-Standard erklärt ist, versucht Microsoft derzeit ebenfalls die Anerkennung der International Organization for Standardization zu erlangen. Bislang hat die European Computer Manufacturers Association (ECMA) Open XML als Standard anerkannt.
In den Vereinbarung, die Microsoft in jüngster Zeit mit den Linux-Unternehmen Novell, Linspire und Xandros geschlossen hat, spielt Open XML ebenfalls immer eine Rolle. Novell beispielsweise hat ein Plugin für Open Office entwickelt, mit sich Open-XML-Dokumente öffnen und speichern lassen.



