Der Ubuntu-Sponsor Canonical wird freien Programmierern und Softwareprojekten persönliche Paketarchive auf seiner Entwicklerplattform Launchpad zur Verfügung stellen. Derzeit befindet sich das Launchpad Personal Package Archive (PPA) in der Betaphase.
Die PPAs, die Ende August in Betrieb gehen sollen, fungieren als Ubuntu-Paket-Repositories, die ein Anwender auf Wunsch in die Paketverwaltung seines Systems einbinden kann. So soll sich Drittsoftware leicht in die Ubuntus Paketmanagement einfügen.
Die Software in einem PPA kommt in den Genuss eines Build-Service, der die Pakete für mehrere Architekturen gegen die aktuelle Ubuntu-Version baut. Auch das Testen neuer und experimenteller Softwarepakete werde leichter, betont Canonical-CTO Matt Zimmerman: “Über die PPAs können Entwickler eine Tester-Community bilden. Die Tester können die Pakete installieren und nach der Testphase auch wieder sauber entfernen”. Updates sollen mit Ubuntus Update Manager erfolgen.
Canonical verspricht bis zu einem Gigabyte Speicherplatz pro PPA-Konto. Kostenlose Paketarchive wird es aber nur für Software unter freien Lizenzen geben. Derzeit läuft die Betaphase des Dienstes, der Produktiveinsatz ist ab 22. August 2007 geplant. Weitere Informationen gibt es auf Launchpad, wo sich Entwickler derzeit um einen Beta-Account bewerben können.



