Public-Preview von Webvideo-Player Miro

Die ursprünglich als "Democracy Player" entwickelte freie Software zum Abspielen von Videos aus dem Internet hat eine erste Preview-Version des Players vorgestellt. Gleichzeitig hat das Programm den Namen Miro erhalten.

Hinter Miro steht die Participatory Culture Foundation. Ihr geht es vor allem darum, den Zugriff auf Videos über das Internet zu erleichtern und zugleich Benutzer zum Drehen eigener Videos zu animieren.

Ob die Public Preview 1 auch für Linux-Nutzer Fortschritte bringt, muss sich in der Praxis noch zeigen. Zwar zählt Miro auf dem Gebiet Internet-Video zur oberen Charge der vorhandenen Programme, die Software fiel bisher auch durch einige Tücken auf. So liefen etwa die RPMs aus Gurus Repository für Open Suse 10.2 nicht. Auf eine Anfrage hin verwies der belgische Paketbauer auf die mangelnde Unterstützung seitens der Miro-Entwickler. Auch das Selbstkompilieren der Software scheiterte vor nicht allzu langer Zeit noch.

Komfortabel an Miro ist, dass Anwender die Software dazu bewegen können, bestimmte Video-Feeds regelmäßig zu speichern und sie nach einer bestimmten Frist auch wieder zu löschen – ähnlich wie ein Videorekorder. Auch auf die Usability legt das Projekt einigen Wert. Ob mit dem neuen Namen auch wieder neues Leben in die Linux-Version kommt, kann allerdings erst die Zukunft zeigen. Interessierte finden Pakete und den Quellcode auf der Webseite des Projekts.

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