Eine aktuelle Statistik weist für den Firefox-Browser von Mozilla derzeit einen Anteil von rund 28 Prozent bei den Internet-Benutzern in Europa aus. Damit hat der freie Browser seinen Marktanteil weiter ausgebaut.
Laut der Erhebung des französischen Monitoring-Dienstleisters Xiti sind das gegenüber dem Vorjahr rund 3 Prozent mehr Anwender. Zwar hat in der gesamteuropäischen Erhebung mit 66 Prozent immer noch Microsofts Internet Explorer die Nase vorn, jedoch sind seit 2006 rund 10 Prozent der ehemals 73 Prozent Anwender abgewandert. In manchen Ländern ist der freie Browser fast gleich auf mit der Microsoft-Variante: In Slowenien nutzen rund 48 Prozent der Anwender Mozilla, gefolgt von Finnland mit 45 Prozent und der Slowakei. Deutschland liegt mit 38 Prozent Marktanteil auf dem achten Platz. Auf dem dritten Platz der Browser-Beliebtheitsskala weit abgeschlagen ist Opera mit 3,5 Prozent Marktanteil. Die Quoten aus Dänemark und den Niederlanden – je rund 15 Prozent – drücken den Durchschnitt für Mozilla.
Weltweit betrachtet ist der Firefox-Anteil in Europa ein zweiter Platz. Die Bewohner der pazifischen Inseln (Ozeanien) nutzen den Brwoser von Mozilla zu 29 Prozent. In den USA konnte der freie Browser gegenüber dem Vorjahr den Wettbewerbern 3 Prozent Anwender abjagen und kommt auf einen Nutzeranteil von 18 Prozent. Für die europäischen Zahlen hat Xiti den Internetverkehr von insgesamt 32 europäischen Ländern im Zeitraum vom 2. bis 8. Juli 2007 ausgewertet.


