Auf der ISC ISC High Performance Conference in Frankfurt wurde die aktuelle 49te Top-500-Liste der schnellsten Rechner der Welt vorgestellt.
Auf den ersten beiden Plätzen landen wieder chinesische Supercomputer. Der Sunway TaihuLight, entwickelt durch Chinas National Research Center of Parallel Computer Engineering & Technology (NRCPC) und in Betrieb im National Supercomputing Center in Wuxi, belegt den Spitzenplatz mit 93 Petaflops.
Auf Platz zwei findet sich mit Tianhe-2 ein Rechner des Verteidigungsministeriums, der zuvor drei Jahre lang die Liste anführte. Heute leistet er 33,9 Petaflops.
Die neue Nummer drei kommt aus der Schweiz. es ist der aufgerüstete Supercomputer Piz Daint, eine Cray XC50, die dank zusätzlicher NVIDIA Tesla P100 GPUs 19,6 Petaflops leisten kann. Das führte zu einem Aufstieg um fünf Rangplätze.
Trotz der chinesischen Spitzenreiter führen die USA weiter mit fünf Supercomputern unter den schnellsten zehn und bei der Anzahl der Systeme in den Top-500. Dort sind für Amerika 169 Rechner verzeichnet, für China 160. Alle anderen Nationen sind mehr oder weniger abgeschlagen: Japan mit 33, Deutschland mit 28 und Frankreich mit 17 Rechnern in den Top-500.
Bei den Chip-Herstellern führt nach wie vor Intel mit großem Abstand. Von ihm stammen die CPUs in 464 der Top-500-Systeme. Der IBM Power-Prozessor bringt es auf 21 Systeme und AMD Opteron auf sechs. Bei den Rechner-Herstellern führt Hewlett Packard Enterprise (HPE) mit 144 Systemen vor Lenovo mit 88 Systemen und Cray mit 57.



