Robert Haas, Entwickler bei EnterpriseDB geht auf die vielen neuen Features von PostgreSQL ein. Die Versionsnummer 10, so Haas, sei gemessen an den Neuerungen, eines der eindrucksvollsten Releases der Datenbank.
Robert Haas ist seit PostgreSQL 8.4 in die Entwicklung der freien Datenbank involviert. In einem Blogbeitrag geht er vorausschauend auf die neuen Funktionen und die Verbesserungen der Version 10 ein, die noch in diesem Jahr erscheinen soll. Sein Arbeitgeber EnterpriseDB bietet eine supportete kommerzielle Variante von PostgreSQL an und ist in der Entwicklung der freien Version aktiv.
Zu den herausragenden Neuerungen zählt Haas das deklarative Partitionieren von Tabellen, das der bisherigen Simulation deutlich überlegen sein soll, was die Performance betrifft. Die logische Replikation ist der zweite Favorit von Haas, die der seit Version 9.0 vorhandenen physikalischen Replikation zur Seite stehen soll und das Replizieren von einzelnen Tabellen ermöglicht, anstatt wie bisher der gesamten Datenbank. Bislang waren dafür Extensions nötig. Verbesserungen der parallelen Abfragen und die Authentifizierung mit SCRAM zähen für Haas zu den weiteren Errungenschaften von PostgreSQL 10.




