Für den für Juni 2017 geplanten Wegfall der Roaminggebühren in europäischen Ländern hat die EU-Kommission Vorbereitungen getroffen und einen Vorschlag zur Deckelung der Großhandelspreise gemacht.
Der Wegfallder Roamingkosten soll für die Nutzer und die Anbieter gleichermaßen funktionieren, wünscht sich die Kommission. In einem nun von der EU-Kommission veröffentlichten Vorschlag deckelt sie die zwischen den Providern berechneten Preise beim grenzüberschreitenden Telekommunikationsverkehr beim Telefonieren auf 4 Cent/Minute, 1 Cent pro SMS und 0,85 pro MByte. Das sind jeweils etwa 1 Cent weniger als bisher, bei der Datenübertragung etwa 3 Cent.
Der für den Digital Single Market zuständige EU-Kommissar und Vize-Präsident Andrus Ansip sagte, dass mit dem Wegfall des Roaming auch ungerechtfertigtes Geoblocking wegfallen soll und auch die grenzüberschreitende Mitnahme von Content wie Filme und Musikdateien.
Der für das Digitale zuständige EU-Kommissar Günther Oettinger betonte, dass die Kommission sicherstellen wolle, dass der Abschied vom Roamning für Verbraucher und Marktteilnehmer gleichermaßen positiv verlaufe.




