Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Die erste Seite der DVD enthält das brandneue Debian 8.4, auf der anderen warten ein E-Book zu Libre Office, Maru OS für das Nexus 5, Remix OS 2.0, informative Fosdem-Videos und vieles mehr.
Neben einem normalen Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit einer Monats-DVD an Bord. Die Redaktion hat den doppelseitigen Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammengestellt: In einer Art modularem System enthält er die Programme und Tools, welche die jeweilige Magazin-Ausgabe testet und bespricht. Zudem finden Interessierte nicht im Heft abgehandelte Software, die die Redaktion besonders empfiehlt, alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche.
Von der Seite A lässt sich auf 64-Bit-Systemen mit x86-Architektur das aktuelle Debian 8.4 “Jessie” installieren. Die Anfang April erschienene Version aktualisiert die enthaltenen Pakete. Sie bietet zwar keine neuen Funktionen an, stopft dafür aber zahlreiche Sicherheitslücken und korrigiert Fehler. Von der vom Debian-Projekt bereitgestellten DVD-1 startet direkt ein Installationsassistent, mit dem der Admin ein komplettes Desktopsystem einspielt.
Design mit Libre Office
Wer die Silberscheibe umdreht und mit dem Browser darauf zugreift, landet in einem HTML-Menü mit zahlreichen weiteren Inhalten. Gleich als Erstes sticht das E-Book “Designing with Libre Office” hervor. In dem 512 Seiten starken Werk zeigt Autor Byfield, wie Anwender des Büropakets ansprechende Dokumente erstellen, mit Libre Office Draw effizient arbeiten, Tabellen und Diagramme richtig formatieren und ansehnliche Präsentationen gestalten.
Passend zum Artikel über Network-Namespaces liegt auf der DVD zudem ein PDF aus der beliebten Kern-Technik-Reihe, das sich näher mit den Themen Ressourcenmanagement und Namensräume befasst.
Android auf dem PC
Darüber hinaus wartet die Betaversion von Remix OS 2.0.022 auf Anwender (Abbildung 1). Sie bringt Android auf handelsübliche Desktop-PCs. Als Livesystem probieren Interessierte das System gefahrlos aus.
Nur auf dem Nexus 5 läuft Maru OS 0.2.2. Es fußt ebenfalls auf Android, startet aber einen kompletten Debian-Desktop, sobald der Besitzer sein Smartphone an einen HDMI-Monitor stöpselt. Mit einer Bluetooth-Maus- und -Tastatur lässt sich der Linux-Desktop anschließend wie gewohnt nutzen.
Wem das noch nicht reicht, der sieht sich Vorträge von der Fosdem 2016 an, testet Remote-Desktop-Anwendungen (Abbildung 2), beugt Systemausfällen mit Relax-and-Recover vor, startet Snappy Ubuntu in einer VM oder vertieft sich in weitere Software der DVD.







