Zephyr-Projekt: Echtzeit-OS für das Internet der Dinge

Mit dem neu gegründeten Zephyr-Projekt will die Linux Foundation die Arbeit an einem Echtzeit-Betriebssystem für das Internet der Dinge fördern.

Vor diesem Hintergrund hat die Organisation, die sich hauptsächlich um Linux kümmert, Entwickler aufgerufen, sich am Fortschritt des Projekts zu beteiligen. Zu den Unterstützern aus der Industrie gehören unter anderem Intel und NXP Semiconductors.

Linux sei zwar sehr populär auf zahlreichen Systemen, IoT-Geräte benötigen allerdings ein Betriebssystem mit einem möglichst geringen Fußabdruck. Das im Zephyr-Projekt entwickelte System soll vor allem so einen kleinen Fußabdruck mitbringen, um auf möglichst vielen Embedded-Geräten zu laufen.

Ansonsten stehen die Modularität und die Sicherheit im Fokus der Entwicklung. Um die Security soll sich eine eigene Arbeitsgruppe inklusive einem Maintainer kümmern, kommunizieren soll das System zunächst über Bluetooth, Bluetooth Low Energy und über ein Protokoll für Wireless Personal Area Networks (IEEE 802.15.4).

Zu den anfangs unterstützten Plattformen gehören der Arduino 101, Arduino Due, Intel Galileo Gen. 2 sowie das NXP FRDM-K64F Freedom Board. Die Ankündigung des Projekts lässt sich in voller Länge hier nachlesen.

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