Mozillas langsamer Abschied von NPAPI

Bereits seit einiger Zeit läuft der langsame Abschied von Mozilla für NPAPI. Ende 2016 verabschiedet sich der Browser von den meisten NPAPI-Plugins. Flash gehört leider nicht dazu.

In einem Blogpost weist Benjamin Smedberg, Engineering Manager bei Mozilla, auf die bisherigen Erfolge hin. Egal ob Streaming Video, fortgeschrittene Grafik und Spielfunktionen — in vielen Bereichen habe man sich bereits von NPAPI-Plugins verabschiedet. Bis 2016 wolle man nun die meisten NPAPI-Plugins entfernen, denn die Schnittstelle sei veraltet, verursache Performance-Probleme, Abstürze und Sicherheitslücken.

All diese Dinge gelten auch für Adobes Flash-Format, dennoch wird Firefox Flash über die Frist hinaus unterstützen. Man arbeite mit Adobe an der Stabilität, der Performance, Funktionen und Sicherheit, heißt es. Im selben Atemzug verkünden die Browser-Entwickler eine Zusammenarbeit mit Unity: Der Content der 3D-Engine und potenziellen Flash-Alternative soll künftig ohne Plugins im Browser laufen.

Webseiten und Publisher, die Silverlight oder Java verwenden, legen die Entwickler einen Umstieg auf Webtechnologien ans Herz. Oracle empfehle Seiten, die aktuell noch Java-Applets verwenden, den Umstieg auf Java Web Start. Wer die Diskussion um den Ausstieg aus NPAPI verfolgen und Alternativen diskutieren möchte, kann das über Mozillas Plugin-Development-Liste tun.

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