DELUG-Käufer bekommen die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Seite A der DVD enthält viel Material zur Entwicklungsumgebung Pharo sowie eine VM mit LXC-Containern. Die Rückseite bietet Videos von der Akademy 2015, ein E-Book über Debians Paketverwaltung und vieles mehr.
Neben dem normalen Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit einer Monats-DVD: Sie enthält Programme und Tools, welche die jeweilige Magazinausgabe testet und bespricht. Zudem gibt es nicht im Heft abgehandelte, aber von der Redaktion besonders empfohlene Software.
Seite A: LXC und Pharo
Die Seite A der DELUG-DVD setzt auf virtuelle Maschinen. Wer mit dem Browser auf sie zugreift, erreicht über ein HTML-Menü zunächst eine VM, mit der Interessierte die Container-Technologie LXC ausprobieren. Daneben finden Entwickler die auf Smalltalk basierende Programmierumgebung Pharo (Abbildung 1). Den Einstieg in Pharo erleichtern Übungsblätter, Vortragsfolien und gleich drei umfangreiche E-Books. In einer VM lassen sich zudem erste Gehversuche mit Pharo unternehmen.
Nicht zuletzt wartet auf der Seite A das Livesystem von Debian 8.2 auf Neugierige: Sie schreiben das Image auf eine DVD und booten von dieser oder binden das Image alternativ in eine virtuelle Maschine ein.
Akademy 2015
Wer die DVD umdreht und mit dem Browser auf Seite B zugreift, landet im HTML-Menü mit weiteren Inhalten, etwa den Videos von der Akademy 2015 (Abbildung 2). Auf der Konferenz trafen sich im Juli KDE-Entwickler in Spanien zu einem Erfahrungsaustausch. Die von den Veranstaltern aufgezeichneten Vorträge laufen mehr als 15 Stunden.
E-Book und neue Software
Auf Leser wartet auch das E-Book “Debian-Paketmanagement”. Auf über 370 Seiten führen die beiden Autoren Axel Beckert und Frank Hofmann in das Paketmanagement der Distribution ein. Sie stellen die verwendeten Konzepte und Tools vor, geben Praxistipps und verraten Best Practices.
Wer mehr will, erprobt das neue Libre Office 5.0, schaut in den Quellcode des Linux-Kernels 4.2, kratzt mit den Tools Ddrescue und Ddrescue-gui brauchbare Inhalte von einem defekten Datenträger, richtet per Dhcpy6d einen DHCP-Server in einem IPv6-Netz ein oder vertieft sich in Software zu weiteren Artikeln.







