Die EU-Kommission möchte es ihren Entwicklern einfacher machen, Code zu Open-Source-Projekten beizutragen und arbeitet daher an einer internen neuen Open-Source-Policy.
Laut Pierre Damas, dem Chef des Directorate General for IT (DIGIT), werden Commits für Open-Source-Projekte eine zentrale Rolle in der neuen Open-Source-Policy der Europäischen Kommission spielen. “Wir benutzen eine Menge Open-Source-Komponenten, die wir anpassen und integrieren und es ist Zeit, dass wir etwas zurückgeben”, zitiert ihn das Open Source Observatory.
Auf einer Konferenz in Brüssel gab er zu Protokoll, dass er und seine Kollegen die Barrieren entfernen möchten, die Entwickler der EU-Kommission momentan daran hindern, Code beizusteuern. Dazu wolle man die rechtlichen Fragen klären, etwa solche zum Copyright, was “leichter gesagt sei als getan.” Eine Strategie werde helfen, mehr Software-Entwickler der EU für freie Software zu begeistern, ist sich Damas sicher.
Eine Preview des Strategiepapiers lässt sich online nachlesen, Damas hat es im Rahmen eines Workshops Anfang Dezember vorgestellt. In den ersten Monaten 2015 soll die Policy fertig werden.





