Erste Alpha von Fedora 21: Base, Cloud, Workstation und Server

Im Dezember wird sie wohl als “Final” bereit stehen, doch schon jetzt können Mutige die neue Fedora 21 testen. Vor wenigen Tagen haben die Entwickler eine erste Alpha freigegeben. Die 21 kommt in drei Varianten.

Neben den zahlreichen üblichen Updates wird die Distribution, die wohl die meisten Kernel-Entwickler auf ihrem Desktop einsetzen, vor allem ein neues Konzept mitbringen: Auf der Fedora 21 Base setzen drei Varianten der Red-Hat-Community-Distribution auf, deren Namen Programm sind für die angestrebten Einsatzzwecke: Cloud, Server, Workstation. Das berichtet beispielsweise das Release Announcement der Alpha.

Cloud, Open Stack, Docker

Auf der Base, die die “Standard Plattform für alle Fedora Produkte” werden soll und die als solche Installer, aber auch alle Basis-Libraries für die anderen Produkte umfasst, bauen die anderen Varianten auf. Base ist schlank, schnell klein und nicht als eigenständige Distribution gedacht. “Cloud” ist dagegen für den Einsatz bei Amazon oder unter Open Stack optimiert – sie ist offensichtlich auch auf Docker-Container maßgeschneidert und bringt da zwei Kernel-Pakete mit – ein Minimal- und ein Komplett-System mit allen Modulen. Und Fedora 21 wird auch die erste Distribution sein, die einen Atomic Host für Dockers Atomic-Projekt vorstellt.

Server, Workstation

Zur Cloud gesellen sich noch Fedora 21 Server mit für den Rack optimierten Tools wie Rolekit, Cockpit und Open LMI, während in der Workstation wie gewohnt die aktuellsten Desktops und passende Software enthalten sind. Der Standard bleibt da weiterhin Gnome.

Gemäß der Release-Ankündigung soll Fedora 21 am 2. Dezember erscheinen, doch wenn alles läuft wie bisher, wird sich auch dieser Termin noch nach hinten verschieben.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben