Zum 20. Geburtstag des Linux-Magazins bekommen die DELUG-Käufer den absoluten Kracher ins Haus: Die eine Seite der DVD enthält nämlich das Mega-Archiv mit allen Artikeln aus 20 Jahren Linux-Magazin, die andere Seite bietet zwei Distributionen von 1994, vier Linus-Videos, Core OS sowie vieles mehr.
Neben einem normalen Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme und Tools, die in der jeweiligen Magazin-Ausgabe getestet und besprochen werden. Zudem gibt es nicht im Heft abgehandelte Software, die die Redaktion besonders empfiehlt, alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche.
Seite A: 20-Jahres-Archiv
Auf Seite A der DELUG-DVD befinden sich exklusiv nahezu alle in der Vergangenheit erschienenen Artikel des Linux-Magazins im HTML-Format und einzelne als PDF, sie stammen aus den Linux-Magazin-Ausgaben 10/1994 bis 09/2014 (Abbildung 1). Mit dabei ist eine schnelle Java-basierte Volltext-Suchmaschine. Zum Start reicht es, mit einem Browser (Mozilla, Konqueror, Firefox, Opera, Internet Explorer …) die Datei »index.html« zu öffnen. Die Bedienung der Suchmaschine erklärt die HTML-Oberfläche. Viel Spaß beim Lesen!
Wer die Silberscheibe umdreht und mit dem Browser darauf zugreift, landet im HTML-Menü mit zahlreichen weiteren exklusiven Inhalten. Gleich als Erstes fallen die Distributionen von 1994 auf: Slackware 1.1.2 lässt sich direkt in einer VM starten und ausprobieren. Dazu gibt es ein ISO-Image des allerersten Suse Linux. Hinzu kommt Ubuntu 8.04.4, dessen mitgeliefertes Open Office 2 noch alte Star-Office-Dateien konvertiert. In den vier Videos steht Linus Torvalds im Mittelpunkt.
Core OS und E-Book
Docker ist in aller Munde. Passend zum Artikel der Sysadmin-Rubrik steht auf der DELUG-DVD das Minimal-Linux Core OS parat – als Alpha, Beta und Stable in ISO-Files und in einer virtuellen Maschine. Kurz vor Redaktionsschluss erschien Qemu 2.1, das endlich USB-3.0-Geräte unterstützt, den Quellcode des Tools hat das Linux-Magazin auf die DVD gepackt. Schließlich wartet noch ein komplettes und kostenloses E-Book zur Versionskontrolle mit Git auf neue Leser. Das kostet sonst mindestens 30 Euro.
Wem das alles nicht reicht, der schaut sich Kristian Köhntopps Keynote von der Nubit 2014 an, probiert mit Kubuntu Plasma 5 die neue Desktop-Umgebung aus oder vertieft sich in Software zu den Artikeln dieses Heftes!







