Der australische Debian-Entwickler Matt Palmer versucht, eine Genossenschaft auf die Beine zu stellen, die preiswerte SSL-Zertifikate an ihre Mitglieder ausgibt.
Palmer, der bereits Certificate Authorities (CA) für Unternehmen betrieben hat, möchte damit allen Internetnutzern einen Dienst erweisen. In den FAQ auf der Projektseite http://www.sslcoop.org schreibt er zudem, “Ich glaube kaum, dass eine CA im Jahr 2014 noch ein Milliarden-Dollar-Geschäft ist.”
Anders als Community-Projekte wie CA Cert soll SSL-Coop kommerziell und mit bezahlten Angestellten arbeiten. Der Unterschied zu anderen Anbietern ist allerdings, dass es sich um eine Genossenschaft handeln wird. Diese Rechtsform sieht demokratische Mitbestimmung für die Mitglieder vor und arbeitet nicht gewinnorientiert, sondern nur kostendeckend.
Derzeit sucht Palmer für SSL Coop Personen und Firmen, die an einer Mitgliedschaft interessiert sind. Er bittet sie, einen kurzen Online-Fragebogen auszufüllen.






Noch jemand, der nicht verstanden hat, das die eigentliche Ursache für die hohen “Preise” für SSL Zertifikate im Quasimonopol der Browser Alliance zu finden ist, die ja die “Mitgliedsgebühren” für CAs einseitig definieren können, weil die Mehrheit der Anwender bis heute nicht verstanden hat, was SSL/x509/ASN ist (und was nicht).