Cfdisk komplett neu implementiert

Seit einiger Zeit gibt es Zoff zwischen Linus Torvalds und dem Entwickler von Bcachefs, Kent Overstreet.

Karel Zak, Maintainer der Linux-Utilities, hat das Partitionierungsprogramm Cfdisk neu implementiert, um es zu modernisieren.

In seinem Blogeintrag beklagt der Open-Source-Entwickler, dass das interaktive Konsolenprogramm mit Ncurses -Oberfläche seit Jahren verweist sei. Daher kenne es auch die Eigenschaften moderner Festplatten nicht. Zak hat den alten Code verworfen und das Programm mit dessen wichtigsten Features komplett neu geschrieben.

Das neue Cfdisk mit Baumstruktur und korrekt platziertem Leerraum.

Das neue Cfdisk mit Baumstruktur und korrekt platziertem Leerraum.

Das neue Cfdisk basiert auf dem Fdisk-Code und unterstützt daher MBR, GPT sowie SGI- und Sun-Disklabels. Als obsolet entfallen ist dagegen die CHS-Adressierung. Wer damit spielen wolle, könne zu Fdisk greifen, schreibt der Entwickler. Daneben fehlen die Kommandos “m” zum Macximieren einer Partition, “p” zum Ausgaben der Informationen und “u” für unterschiedliche Größeneinheiten.

Dafür sind aber auch neue Features hinzugekommen: Hübschere Formatierung der Ausgaben mittels Libsmartcols samt Baumansicht für erweiterte und logische Partitionen, ein Sortierkommando (“s”) und die Anzeige des freien Plattenplatzes an der richtigen Stelle.

Verfügbar ist das neue Cfdisk in der kommenden Version 2.25 der Linux-Utilities.

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