Ausgabe November 2008

Titelthema: NFS 4 vs. 3 - Die große Fileserver-Frage: Beherzt umsteigen oder Augen zu und weiter?
Das Linux-Magazin 11/08 erscheint am 2. Oktober 2008 und stellt die große Fileserver-Frage: Umsteigen auf NFS 4 oder weitermachen mit Version 3? Sie trifft Linux-Dateiserver grundlegend, denn beide Versionen sind nicht kompatibel zueinander. Zwar mügen Admins kein Versionsgehopse, aber wegen der Sicherheitsprobleme von NFS 3 ändert sich die Frage: Nicht ob, sondern wann ist der Umstieg sinnvoll? Das nächste Linux-Magazin liefert hier für Entscheidungshilfen
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Artikel
Hält NFS 4, was die Entwickler versprechen? Was kosten die neuen Features an Performance? Das klären Benchmarks, die die Versionen und Konfigurationsvarianten gegeneinander ausspielen.
Host-basierte Authentifizierung hat einen Vorteil: Admins richten sie schnell ein. Als Nebenwirkung lassen sie allerdings schnell ungebetene Gäste auf ihre Fileserver, sofern sie noch NFS benutzen, das nicht ernsthaft authentifiziert. Doch das ist nicht das einzige Problem. Zum Schaudern, aber...
Screencasts, das sind kommentierte Video-Aufzeichnungen des Bildschirms, demonstrieren die Bedienung von Anwendungen viel konkreter und verständlicher, als das gewöhnliche Screenshots je könnten. Die Königsklasse der Recordingprogramme bezieht sogar den Zuschauer interaktiv ein.
Das freie, grafisch aufwändige Spiel Yo Frankie, in dem der Spieler ein Flughörnchen durch eine bunte 3D-Welt steuert, ist fast fertig. Derweil steht die KI-Forschung noch vor großen Problemen, doch das Dialogprogramm Freehal liefert einen Einblick in den aktuellen Stand.
Alles, was über Telefonie hinausgeht, macht den wirklichen Mehrwert von Asterisk aus: Sprachportale beispielsweise, die Fluggäste identifizieren und informieren, bei einer frostigen Wohnung warnen oder den Admin mimen, wenn die User ihre Passwörter verschusselt haben.
Firewalls schützen vor Angriffen von außen. Aber auch die eigenen Benutzer sind gefährlich, wenn sie absichtlich oder aus Unwissenheit Tunnel durch die Firewall öffnen. Dagegen hilft verborgene SSH-, OpenVPN- und Skype-Verbindungen anhand ihres Fingerabdrucks aufzuspüren und zu unterbinden.
Wenn es drum geht, einen Server für nur eine simple Aufgabe aufzustellen, scheidet ausrangierte Hardware angesichts aktueller Energiepreise aus. In Sachen Leistung und Preis ein Fliegengewicht, aber x86-kompatibel ist die Atom-CPU von Intel eine Alternative für das Brot-und-Butter-Geschäft.
Sherlock Holmes wirft die Lupe weg und den Laptop an: Fingerabdrücke bekommt er jetzt digital und nicht mehr allein auf schmutzige Weise über das Stempelkissen. Biometrische Daten in Reisepass und Personalausweis sorgen für Missbrauchsgefahr und sind Herausforderungen für Linux & Co.
Kennen und unterstützen alle Treiberprogrammierer das Interface fürs Powermanagement, steht einem funktionierenden Suspend-to-Ram und Suspend-to-Disk nichts mehr im Wege.
Wer vom Internet auf einen Rechner in einem privaten Adressbereich zugreifen möchte, braucht Port-Forwarding. Für einfache Fälle reichen SSH oder IPtables. Sind hingegen Lastverteilung und Transferlimits gefragt, schlägt die Stunde der Shd-tcp-Tools.
Wenn ein Bankenriese seine Server mit freier Software überwacht, dann sicher kaum, um ein paar Tausend Dollar zu sparen. Dies zu hören, aber auch um Datenbank-Monitoring und Reporting-Plugins zu diskutieren, kamen Anwender aus Europa und den USA nach Nürnberg zur dritten Nagios-Konferenz.
Debian ist frei und seine Entwickler sind Kosmopoliten. Das Linux-Magazin berichtet regelmäßig Interna aus der Debian-Entwicklerszene und angrenzenden Projekten.
Es mag überraschen, ein Buch über Visual C# im Linux-Magazin besprochen zu sehen. Die Bücherseite begleitet in dieser Ausgabe jedoch den Start der Serie zu Mono, der freien Umsetzung von Microsofts Dotnet. Wer Literatur zu dessen Hauptsprache C# sucht, kann sich nicht nur auf Open-Source-Bücher...
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