DKMS: Dell verbessert Treiber-Nachinstallation
DKMS (Dynamic Kernel Module Support), ein Framework zur einfacheren Installation von Linux-Treibern ist in Version 2.0.17.4. erschienen. Neben Bugfixes bringt die neue Release ein Methode mit, um Debian-Treiberpakete zu erstellen.
Die Firma Dell hat DKMS entwickelt um aktualisierte Hardware-Treiber an ihre Linux-Kunden auszuliefern, ohne den gesamten Kernel auszutauschen. Das Framework bietet für solch ein Update einen standardisierten Prozess, der den Support erleichtert.
DKMS hält einen eigenen Quelltext-Baum außerhalb der Kernel-Quellen auf dem System vor. Es bietet Befehle, um Module zu bauen, zu installieren und zu entfernen. Daneben kann es RPM-Pakete erstellen, ab der aktuellen Version auch Debian-Pakete.
Daneben behebt die aktuelle Release Probleme mit der Option "--rpm_safe_upgrade". Das Erstellen von Treiber-Disketten für Suse Linux Enterprise Server (SLES) 10 wurde überarbeitet, ist aber nach Angaben von Dells Linux-Strategen Matt Domsch immer noch problematisch. Domsch schildert im Firmenblog die Vorteile von DKMS an einem aktuellen Beispiel: Mit dem Framework ließen sich Treiber für Dells Hardware einfach einbinden, für Ubuntu 7.04 musste die Firma noch die Distributions-CDs remastern. Mittlerweile verwendet Dell DKMS für SLES, Red Hat Enterprise Linux, und Ubuntu.
Weitere Informationen gibt es auf der DKMS-Projektseite. Zum Download gibt es Tarballs, RPMs und Debian-Pakete. Außerdem ist DKMS, das unter GPLv2 lizenziert ist, in den Repositories für Ubuntu Gutsy (universe) und Fedora 7 (testing) verfügbar.





