Ausgabe Januar 2002
Artikel
Nicht, dass wir gerade eine wurmfreie Zeit hätten, aber es hat sich wenig Berichtenswertes ereignet. Zeit also, sich mit den normalen Dingen des Linux-Alltags zu beschäftigen.
Wenn gewichtige internationale Gremien mit Sitz in Genf nach scheinbar endlos langen Konferenzen endlich Beschlüsse absondern, geht es meist um ebenso gewichtige Probleme. Und manchmal um welche, von denen wir noch gar nicht ahnten, dass es sie überhaupt gibt.
Der integrierte Desktop ist gefallen, viele Funktionen sind hinzugekommen, andere verbessert und den Unterbau haben die Entwickler komplett ausgetauscht. Das Flaggschiff Star Office 6.0 macht sich klar zum Aufbruch.
Die GPL sorgt dafür, dass ein Entwickler auf der Arbeit der anderen aufbauen darf. Das Lizenzkonstrukt soll eigentlich binden, kann jedoch leicht umgangen werden, indem Programmierer ihre Weiterentwicklungen nicht offen legen. Die einen böswillig, die anderen achtlos - sie halsen sich damit...
Wie nennt sich eine plattformübergreifende Widget-Bibliothek, die Datenbankklassen, GUI-Builder, Code-Editor, Übersetzungswerkzeug, Build-Tool und mehr enthält? "Multi-platform C++ Graphical User Interface Development Framework" oder kurz Qt 3.0.
Das neue IBM-Projekt Eclipse wird die Sonne zwar nicht verfinstern, lange Schatten wirft das Framework für Entwicklungsumgebungen aber schon voraus.
Procmail ist eines jener Programme, die man oft erst auf den zweiten Blick lieben lernt. Wer aber erst mal seine Vorzüge erkannt hat, wird es nicht mehr missen wollen.
High-Performance-Computing für daheim oder mit einem Cluster aus 500 Rechnern: Mosix kann beides. Die grafische Oberfläche Mosixview sorgt dafür, dass Sie dabei den Überblick über Prozesse, Prozessoren und Performance behalten.
Ein ungeplanter Dateisystem-Check ist nicht nur für den Heimbenutzer störend, er kann sogar geschäftsschädigend sein - wenn Downtime Geld kostet. Gleich vier Journaling-Filesysteme versprechen Besserung für geplagte Linux-Benutzer in beiden Bereichen.
Alan Cox war lange Zeit hinter Linus Torvalds die Nummer zwei der Kernel-Entwicklung und außerdem an vielen anderen freien Projekten engagiert. Wir hatten Gelegenheit zu einem Interview.
GRID-Computing ist eine neue Methode, um Daten und Rechenleistung dezentral zu verteilen. Zunächst eigentlich als Hilfsmittel für Teilchenphysiker und Forscher erdacht, sehen mittlerweile auch IBM & Co. in GRID ein enormes Potenzial.
Die Linux New Media AG - Herausgeberin des Linux-Magazins - betreibt im Internet die Diskussions- und News-Plattform www.linux-community.de. Wir werfen einen Blick auf die dort kontrovers diskutierten Ereignisse der letzten Wochen.
An langen kalten Winterabenden zieht sich unser Pinguin gern ein gutes Buch rein. Indes, auch in der antarktischen Kolonie wollen Rechner verwaltet werden. Umso besser, wenn sich beides verbinden lässt, wie mit dem Handbuch zur Unix-Systemverwaltung aus dem Verlag Markt+Technik.
Die Seitenbeschreibungssprache Postscript von Adobe wird von hochwertigen Laserdruckern und Filmbelichtern verwendet. Wessen Drucker Postscript verweigert oder wer einen leistungsfähigen Konverter braucht, der nimmt den Interpreter Ghostscript. Die aktuellen Versionen 6.5 und 7.0 zeigen ihre...
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