Nach mehr als 100 Einsendungen stehen nun die Gewinner des von der Linux Foundation veranstalteten Wettbewerbs fest.
Wettbewerb
Peter Ganten, Vorstandmitglied des Linux-Verbands (LIVE), bemängelte in seinem Vortrag bei der Cebit Open Source, dass der Rahmenvertrag zwischen Microsoft und der Bundesrepublik Deutschland den Einsatz von Open Source Software verhindert.
Opera hat bei der EU Beschwerde gegen Microsofts Praxis eingelegt, den Browser an das Betriebssystem zu koppeln. Die Free Software Foundation Europe (FSFE) gibt dem Browserhersteller Rückendeckung.
Der niederländische Software-Händler HW Trading hat bei der Europäischen Kommission Klage gegen Microsoft wegen Wettbewerbsverzerrung und Missbrauchs der Marktposition eingereicht.
Auf dem Linuxtag traten sechs Teams live auf der Bühne an, um in Zweierteams zunächst kreative Schwachstellen in die Systeme der Gegner einzupflanzen und anschließend die Lücken im eigenen System wieder zu stopfen. Das Siegerteam zeigte dabei sogar eine potentielle Schwachstelle im Linux-Kernel.
Das EU-Projekt Self (Science, Education and Learning in Freedom) schreibt einen Video-Wettbewerb aus für Umsetzungen von freiem Wissen und freier Bildung im digitalen Zeitalter.
Das Open Source Community Innovation Awards Program von Sun Microsystems soll Innovation fördern. Teilnehmer sind ausschließlich die sechs bereits von Sun geförderten Community-Projekte. Jedes darf 175.000 US-Dollar ausschreiben.
Die ersten Plätze in den sechs Kategorien des internationalen Free-Software-Wettbewerbs Trophées du Libre erhielten je 3000 Euro. Das erste Mal vergab die Jury auch einen Sonderpreis.
Schöne Migrationslösungen von Linux auf Windows 2000 Server - in dieser Richtung - waren Gegenstand eines Wettbewerbs. Die Sache verlor dann etwas an Dynamik.

