Mit der Veröffentlichung von OpenBSD 6.4 haben die Entwickler die Software aktualisiert, an der Sicherheit gearbeitet und den Hardware-Support erweitert.
OpenBSD
Open-BSD-Entwickler Theo de Raadt ruft Nutzer des Betriebssystems im Lichte von TL-Bleed und L1 Terminal Fault (L1TF, Foreshadow) dazu auf, SMT/Hyperthreading auf ihrer Intel-Hardware abzuschalten.
Die Entwickler von OpenBSD waren fleißig. Der ursprünglich für den 15. April festgelegte Release-Termin konnte deshalb um zwei Wochen unterboten werden.
Das OpenBSD-Team hat Updates der Distribution gegen die Agriffszenarien Meltdown und Spectre veröffentlicht.
Das OpenBSD-Projekt hat für seine aktuelle Entwicklerversion den Compiler ausgewechselt und setzt nun auf Clang.
Mit der neuen Ausgabe des OpenBSD-Betriebssystems in Version 6.1 haben die Entwickler den Support für ARM64 komplettiert. Wie gewohnt sind zahlreiche weitere Neuerungen in der Hardware-Unterstützung hinzugekommen.
Theo de Raadt hat OpenBSD 6.0 angekündigt. Das inzwischen 40. Release als CD-Version nimmt de Raadt zum Anlass, die Stabilität der vergangenen zwanzig Jahre hervorzuheben. Es habe in der Zeit nur zwei Remote-Lücken in der Default-Installation gegeben.
Die Macher der freien Firewall OPNsense haben in der neuen Version einige Features hinzugefügt. Außerdem sei die Sicherheit durch einige BSD-Zugaben erhöht worden.
Das OpenBSD-Projekt hat seine nächste Version für den 1. September angekündigt. Eine der signifikanten Änderungen ist der Wegfall des Linux-Emulations-Layer.
Das OpenBSD-Projekt hat Version 5.9 veröffentlicht, die einen Schwung neue Treiber mitbringt und UEFI-Boot-Unterstützung.
Das OpenBSD-Team verkündet, dass das Betriebssystem als Gast auf dem Xen-Hypervisor einsatzfähig ist.
Theo de Raadt hat am 18. Oktober pünktlich zum 20jährigen Jubiläum von OpenBSD die Version 5.8 veröffentlicht.
Theo de Raadt beschwert sich auf der Open-BSD-Mailingliste, dass die standardisierten Funktionen "srand()", "srandom()" und "srand48()", welche die Grundlage für "rand()" und Co. bieten, keine echten Zufallszahlen als Seeds erzeugen.
Das Open-SSH-Projekt setzt auf verbesserte Kryptografie-Algorithmen und siebt schwächere Implementierungen aus. Version 6.5 macht unter anderem TLS und EdDSA sicherer und effizienter.

