Die Macher des Virenscanners ClamAV wollen ihre Signaturdatenbank verschlanken. Dazu werfen sie Signaturen über Bord, die „keinen Wert mehr für die Community“ haben. Das führt jedoch zu einem unangenehmen Nachteil.
ClamAV
Vor rund einem Monat erst vorgestellt, jetzt schon wieder eingestellt: Nachdem der Autor einer neuen GUI für den Virenscanner ClamAV von einem Nutzer angefeindet wurde, hat er kurzerhand das Handtuch geworfen und sein Projekt komplett aufgegeben.
Lange Zeit stellte Clamtk die bevorzugte Benutzeroberfläche für den Virenscanner ClamAV. Nach der Einstellung des beliebten Frontends schickt sich jetzt das neue Kapitano an, die Nachfolge anzutreten.
Fernab von Containern und IaaS müssen sich viele Admins nach wie vor um grundlegende Dienste wie Mailserver kümmern. Das wird insbesondere dann zur Herausforderung, wenn ein Update den Tausch der Hardware oder die Umstellung auf andere Software umfasst.
Das ClamAV 1.4.0 Feature-Release wird von den Entwicklern als stabil veröffentlicht.
Der quelloffene Virenscanner prüft in seiner neuen Version auch Microsoft OneNote Section-Dateien, bietet ansonsten aber nur einige kleinere Verbesserungen. Das Entwicklerteam hat zudem kritische Sicherheitslücken gestopft – auch in älteren ClamAV-Versionen.
Die neue Version des freien Virenscanners ClamAV bietet einen neuen Systemd-timer für regelmäßige Updates der Signaturen. Des Weiteren lässt sich die Größe des Clean-File-Caches beeinflussen.
Die Open-Source-Software ClamAV bekommt mit Version 1.0 Langzeitunterstützung. Das Team hat die API erweitert und einen wichtigen Scan neu geschrieben.
Die Desktop- und Server-Ausgabe 37.0 der schlanken Distribution 4MLinux heben viele Softwarepakte auf neue Versionen. Die Entwickler spendieren zudem drei neue Anwendungen und stellen ab sofort selbst die Virendatenbank für ClamAV bereit.


