Verteilte und Cluster-Dateisysteme gelten als Überflieger in Sachen Fileserver. Die Newcomer sollen die Lücke zwischen NFS und SMB einerseits und teuren SANs andererseits schließen. Selbst Microsoft, ein bei allen wichtigen Themen zuverlässiger Hinterher-Spinger, entwickelt mit SMB 3.0 ein...
Administration
Die Auswahl an verteilten Dateisystemen unter Linux kann sich sehen lassen. Über die Basisfunktionalität verfügen sie alle, die Unterschiede für den Einsatz liegen im Detail. Das Linux-Magazin hat sich die wichtigsten genauer angesehen und ihre Eigenschaften zusammengetragen.
Riesige und ausbaufähige Speicher sind das A und O in modernen Unternehmen. NAS und SAN sind der Standard, doch Trends wie Cloud Computing und Big Data lassen die Grenzen zwischen Storage und Server verschwimmen und bringen neue Ansätze hervor.
Neben technischer Raffinesse und Verfügbarkeit trägt die in der Praxis erzielbare Geschwindigkeit wesentlich zur Nutzerzufriedenheit gegenüber jedem Storage-Setup bei. Das Linux-Magazin lässt darum NFS 3 und 4, CIFS-SMB 1 und 2 sowie Gluster-FS und Ceph-FS gegeneinander rennen.
Wie schon in der vorigen Ausgabe stellt Charly wieder ein Tool vor, das seine Stärken besonders in Skripten ausspielt. Ifdata aus dem Moreutils-Paket liefert Statusinformationen von Netzwerk-Interfaces absolut passgenau. Das Herausmeißeln einzelner Werte ist nun nicht mehr nötig.
M23, ein Open-Source-System für die Softwareverteilung, ist in Version Rock 12.4 mit neuen Features verfügbar.
Uranos, eine Open-Source-Lösung für die Betriebssystem-Installation und Softwareverteilung, ist in Version 1.2025 mit neuen Features verfügbar.
Laufende Programme verraten nur selten, was sie tatsächlich im Hintergrund anstellen. Glücklicherweise verfolgen pfiffige Werkzeuge das Treiben und protokollieren die aufgerufenen Systemfunktionen. Die vorgestellten Debugger sind für Programmierer und Administratoren gleichermaßen interessant.
Je häufiger Unix-Leute ein Kommando gebrauchen, desto weniger Buchstaben sollte es haben. Tatsächlich fließen ls, mv, df, cp, ps, du, ln und Co. wie von allein aus den Fingern. Sysadmin-Kolumnist Charly zieht einen bislang wenig bekannten Vertreter des Zwei-Tasten-Genres aus dem Hut: Di.
Mit nach einem Brecheisen und einem Vorschlaghammer benannter Software verspricht die Firma Dell den Admins, in Zeiten des Cloud Computing auch Server auf echter Hardware schneller aufzusetzen als je zuvor. Einen neuen Node zu Open Stack hinzufügen gelingt mit Crowbar schnell und automatisch.
Das Konfigurationstool Cfengine ist in seiner Community-Edition in Version 3.4.0 erschienen.
Am 17. und 18. April 2013 findet die Open Source Data Center Conference (OSDC) in Nürnberg statt. Bis zum 31. Dezember nehmen die Veranstalter Vorschläge für Beiträge entgegen.
Mancher, der die Verwaltung seiner Unix-, Linux- oder Windows-Systeme gerne einem Tool für automatisiertes Konfigurationsmanagement überlässt, greift zu Cfengine. Auf vielfachen Wunsch erbt die neue Version 3.4.0 auch ein Feature der kommerziellen Version: Posix-ACLs unter Unix, Linux und Windows.
Die Administration eines Linux-Servers wickeln die meisten Admins an der Konsole ab. Wer aber seinen Anwendern selbst ein paar Befugnisse an die Hand geben will, braucht ein GUI. Das Gespann Webmin-Usermin bietet sich an, weil es mit einem schlanken Web-GUI auch umfangreiche Aufgaben bewältigt.
Mailserver-Einstellungen ändern, Spam- und Viren-Mails in der Quarantänezone verwalten, die Administration einer Domäne delegieren oder Anwender selbst Logfiles durchsuchen lassen: Mit Usermin, Modoboa und Mailtrace erhalten User den Schlüssel für Mailserver, Domänen oder einzelne Postfächer.












