Das deutsch-amerikanische Startup Augustus Intelligence teilt seinen Investoren mit, dass es “seine Belegschaft signifikant reduzieren und sich neu fokussieren” musste, berichtet das Handelsblatt
Tatsächlich hat sich die verbliebene Belegschaft halbiert. Offenbar hat nie ein funktionierendes Geschäftsmodell existiert und die Gründer können auch keine KI-Expertise vorweisen.
Daß sie dennoch Millionen einsammeln konnten, die nun zum größten Teil verloren sein dürften, liegt nicht zuletzt an guten Beziehungen der Gründer zu leitenden Funktionären in Wirtschaft und Politik. So war der ehemalige Bundeswirtschafts- und Verteidigungsminister, Karl Theodor zu Guttenberg, dort “Vorsitzender für allgemeine Angelegenheiten“ und der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor war sogar als aktiver Politiker Direktor des Unternehmens. Als er sich in dieser Funktion dafür einsetzte, dass die Gründer einen Termin im Wirtschaftsministerium bekamen, führte das zum Eklat.
Daneben zog das Buzzwort “KI” offenbar bei vielen unwissenden Investoren, obwohl unter vielen vagen Optionen wie Spracherkennung oder selbstfahrende Autos sich nie eine als konkretes Projekt herausschälte, mit der das Unternehmen hätte Geld verdienen können.





