Zero Touch Linux für Red Hat und CentOS

Internet-Security-Anbieter Comodo hat Zero Touch Linux für Red Hat-Linux und CentOS veröffentlicht. Das Bündel aus Infrastruktur- und Konfigurations-Software soll Administratoren die Verwaltung von Linux-Servern erleichtern.

Comodo schnürt mit Zero Touch Linux (ZTL) eine Reihe freier Software-Anwendungen zu einem Paket, das mittels web-basierter Oberfläche bedienbar ist. Die jetzt vorgestellten Versionen sind mit Red Hat und CentOS kompatibel, ZTL in der Version 1.0 für Trustix Secure Linux ist bereits seit einem knappen Jahr erhältlich. ZTL steht im ISO-Format zum kostenlosen Download auf der Homepage von Comodo zur Verfügung. Der Installationssupport durch den Hersteller ist für bis zu fünf Supportanfragen innerhalb dreißig Tagen gleichfalls kostenlos.

Als Einsatzgebiet für ZTL gelten Server in kleinen und mittelständischen Unternehmen, für die das Spektrum der bei ZTL vorkonfigurierten Software genügt. ZTL beinhaltet Samba, Domain-Controller, Bind DNS-Server, Mail-, Web- und Proxy-Server. PostgreSQL- und MySQL-Datenbanken, ein Content-Filtering-System und eine Firewall mit Iptables runden das Paket ab.

Die grafische Anwenderoberfläche soll auch Windows-Administratoren ohne Linux-Vorkenntnisse den Umstieg ermöglichen. Die Server lassen sich auch mittels Fernwartung betreuen. Zudem verspricht ZTL Updates mit “einem Klick”. Mehrere Server einer Installation sollen so gleichzeitig mit aktueller Software versorgt werden. Das web-basierte Interface bietet SSL-Verschlüsselung. ZTL ist für Trustix Secure Linux, Red Hat oder das Red-Hat-basierende CentOS verfügbar. Hersteller Comodo betrachtet das kostenlose Angebot als Werbung für seine Internet-Dienstleistungen zur Verschlüsselung und Authentifizierung.

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