Nach rund acht Monaten in der Entwicklung steht ab sofort allen Zed-Nutzern ein eingebauter Debugger zur Verfügung. Der wiederum bietet einen von anderen IDEs bekannten Funktionsumfang und unterstützt zahlreiche Programmiersprachen über das Debug Adapter Protocol (DAP).
Der Debugger beobachtet wahlweise eine neue Instanz des Programms oder klinkt sich alternativ in einen laufenden Prozess ein. Während der Ausführung informiert Zed in einem eigenen Panel unter anderem über die jeweiligen Variableninhalte, die laufenden Threads und den Zustand des Call Stacks. Breakpoints setzt man wie von anderen IDEs gewohnt schnell per Mausklick vor die betroffenen Zeilen. Wer die Finger nicht von der Tastatur nehmen möchte, darf den Debugger komplett mit Tastenkürzeln steuern.
Zed entwanzt den Quellcode von zahlreichen Programmiersprachen. Unter die Lupe nehmen lassen sich im Auslieferungszustand C, C++, JavaScript, Python, Objective-C, Swift, Go, Rust, PHP und Ruby. Die eigentliche Arbeit delegiert Zed im Hintergrund an passende externe Debugger wie den GDB. Diese Helfer müssen folglich installiert sein.
Die Kommunikation erfolgt zudem über das Debug Adapter Protocol (DAP). Dabei spricht Zed via DAP zunächst mit einem sogenannten Debug Adapter, der dann wiederum den eigentlichen Debugger steuert. Der Editor unterstützt dabei von Haus aus Adapter für GDB, LLDB, Debugpy, Delve, XDebug, Rdbg und vscode-js-debug. Über Extensions lassen sich weitere Debug Adapter mit Zed bekannt machen.
Wer sich nicht auf die Standardeinstellungen verlassen möchte, kann den Debugger detailliert in der Konfigurationsdatei „.zed/debug.json“ anpassen. Um die Konfiguration zu vereinfachen, haben die Zed-Entwickler sogenannte Locators eingeführt. Dank ihrer Hilfe kann man in der „debug.json“ auf die Build Tasks in „tasks.json“ verweisen.





