In Deutschland lag der Firefox-Anteil zum Ende des Jahres 2007 bei 34,2 Prozent, meldet der Webbeobachter Xiti anhand der von ihm ausgewerteten Seiten. Europaweit hat er sich um vier auf durchscnittlich 28 Prozent erhöht.
Der europaweite Firefox-Anteil an den rund 112.000 von Xiti beobachteten Webseiten zeigt für das Jahr 2007 eine leicht eingedellte Aufwärtskurve. Im Januar starteten die Seiten mit einem durchschnittlichen Firefox-Anteil von gut 23 Prozent. Zwischen März und Juni erhöhte sich der Anteil merklich um gut drei Prozentpunkte. Von Juni bis September blieb er wieder fast gleich. Zum Winterbeginn im Oktober und März nutzten dann knapp ein Prozent weniger Surfer den freien Browser, was die Delle in der Kurve verursacht. Im Dezember holte sich der Browser das verlorene knappe Prozent zurück und schloss das Jahr mit dem Jahreshöchststand von 28 Prozent ab.
Bei dem Jahresend-Sprung von November auf Dezember legte Finnland am stärksten zu, gefolgt von Estland und Slowenien. Nur in drei Ländern sinkt der Anteil minimal. Das sind auch die Länder, in denen im Weihnachtsmonat die Menschen den freien Browser am wenigsten benutzten: Dänemark, Ukraine und die Niederlande, wo die Regierung für Open Source trommelt (wir berichteten).
Am häufigsten flitzt aufs ganze Jahr betrachtet der Firefox nach wie vor aus Finnland (45 Prozent), Slowenien (45 Prozent) und Polen (42 Prozent) kommend durchs Netz. Unterhalb des europäischen Durchschnitts liegen Frankreich (26 Prozent) und Spanien (22 Prozent).
Weitere Rechnungen, zum Beispiel zum Duell zwischen Firefox und Internet-Explorer, sind online in dem Bericht des Webforschungsunternehmens nachzulesen.





