Die freie Paravirtualisierungs-Lösung Xen ist in Version 3.1 freigegeben worden. Die aktualisierte Version bringt sowohl neue Funktionen als auch Verbesserungen hinsichtlich Stabilität und Geschwindigkeit.
In den Release Notes kündigt das Xen-Entwicklerteam an, dass die neue Version auch Closed-Source-Systeme virtualisieren kann, an denen die für die Paravirtualisierung notwendigen Änderungen nicht vorgenommen werden können. Damit sei es nun auch möglich, diese Systeme einzufrieren und wiederherzustellen. Erstmals könne mit der vorliegenden Version 32-Bit-Systeme als Gast auf 64-Bit-Hosts laufen. Die Konfiguration des Systems kann nun mit XML-Dateien vorgenommen werden.
Der Betrieb von Xen setzt einen angepassten Kernel voraus. Quellpakete, fertige Binaries und Installationspakete für verschiedene Distributionen stehen unter www.xensource.com zum Download bereit.



