Die Aufgabenmanagement-App Zenkit To Do aus dem Hause des Karlsruher Startups Zenkit will die Lücke füllen, die das Aus der populären Wunderlist im Mai hinterlässt. Zenkit To Do sei eine Komplettlösung für kollaboratives Aufgaben- und Projektmanagement, teilt der Anbieter mit.
Microsoft hatte die Wunderlist-App im Jahr 2015 gekauft. Inzwischen bietet der Software-Riese mit Microsoft To-Do eine weitere App an und forciert diese. Wunderlist, so teilte Microsoft in einem Blogbeitrag mit, werde im Mai 2020 aufgegeben. Nutzer sollen dann auf Microsoft To-Do umsteigen, empfiehlt Microsoft.
Mit Zenkit To-Do sehen sich die Anbieter der bestehenden browserbasierten Projektplanungssoftware Zenkit als geeignete Alternative zur Microsoft-Lösung. Nicht von ungefähr ist die App an Wunderlist angelehnt und so nach Meinung des Anbieters ein Kandidat für einen reibungslosen Umstieg. Zenkit To Do beinhalte die nahezu gleiche Funktionspalette wie Wunderlist und eine ebenso intuitive Oberfläche, heißt es in der Mitteilung. Mittels Direkt-Import Funktion ließen sich Wunderlist-Listen vollständig mit allen zugehörigen Informationen, wie Anhänge, Fälligkeitsdaten oder Favoriten nach Zenkit übertragen.

Zenkit To Do auf dem iPhone.
An Features bringt Zenkit To Do einen Posteingang, Intelligente Listen, Listen freigeben, Dateien hinzufügen, Kommentare, Erinnern-Funktion und Ordner mit. Zudem seien Dark Mode, Teilaufgaben, Offline-Funktion und eine @Erwähn-Funktion enthalten. Zu den Enterprise-Funktionen zählen die Macher Gruppen, Nutzerrollen, die Security Assertion Markup Language (SAML) für die Authentifizierung, das System für Cross-domain Identity Management (SCIM) und ein Auditing. Zudem lassen sich die Produkte Zenkit Kanban und Gantt integrieren. Zenkit To Do sei zudem konform zur DSGVO und verfüge über einen deutschen Serverstandort in Frankfurt.
Die App ist als Web-Version verfügbar und nach Angaben von Zenkit ab heute auch in Ausgaben für Android und iOS. Eine Übersicht findet sich bei der entsprechenden Zenkit-To-Do-Webseite. Es gibt eine kostenlose Version für bis zu acht Nutzern, dann beginnen die kostenpflichtigen Ausgaben mit abgestuften Nutzerzahlen bis zur Enterprise Edition, für die es Volumenpreise gibt.Desktop Versionen für Linux, Mac und Windows seien in Arbeit, teilt Zenkit-COO Peter Oehler mit.



