Windows 10 Insider Preview Build 20211 unterstützt den Zugriff auf Dateisysteme, die Windows von sich aus nicht unterstützt, darunter Ext4.
Laut dem Entwicklerblog von Microsoft erlaubt WSL2, das Windows Subsystem für Linux, seit dem Windows 10 Insider Preview Build 20211 auch das Mounten von Linux-Dateisystemen wie Ext4, die Windows von sich aus nicht nativ unterstützt. Das betreffe laut der Ankündigung aber bislang nur physische Geräte, keine virtuellen Festplatten. Wer nun wissen möchte, ob WSL2 auch das eigene Pet-Dateisystem unterstützt, muss das allerdings selbst ausprobieren. Der Blogpost nennt nur Ext4, was an der Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Canonical liegen kann — das in WSL2 standardmäßig unterstützte Ubuntu verwendet Ext4 als Standarddateisystem. Alle dort verfügbaren Dateisystemen verrät der Befehl ein “cat /proc/filesystems”.
Für Admins, die Linux-Dateisysteme verwenden wollen, verweist der Post auf eine Hilfeseite zum Mount-Befehl. Die verfügbaren Festplatten listet ein “wmic diskdrive list brief” auf, ein “wsl –mount <Pfad/zur/Festplatte> –bare” mache die jeweilige Platte in WSL2 verfügbar. “lsblk” zeigt dann die Partitionen der Platte an. Wer nun herausfinden möchte, welches Dateisystem die Partition verwendet, greift zu “blkid <Festplatte>”. Über “wsl –mount <Pfad/zur/Festplatte> –partition <Partitionsnummer> –type <Dateisystem>” lässt sich das Dateisystem am Ende einhängen.





