Die Wikimedia Foundation will mit einer neue KI-Strategie die Freiwilligen unterstützen, die hinter Wikipedia stehe. Die Sorgfalt und das Engagement der Freiwilligen für verlässliches enzyklopädisches Wissen sei durch KI nicht zu ersetzen, stellt die Wikimedia Foundation gleichzeitig klar.
Seit fast 25 Jahren haben die Wikipedia-Redakteure recherchiert, beraten, diskutiert, einen Konsens gefunden und gemeinsam die größte Enzyklopädie geschrieben, die die Menschheit je gesehen hat, schreibt die Foundation. Man werde nun KI einsetzen, um Funktionen zu entwickeln, die technische Hindernisse beseitigen, damit die Menschen, die den Kern der Wikipedia bilden, ihre wertvolle Zeit mit dem verbringen können, was sie erreichen wollen, und nicht mit der Frage, wie sie es technisch erreichen können.
Die dafür geplanten Investitionen sollen sich auf spezifische Bereiche konzentrieren, in denen sich generative KI auszeichne dazu zählt die Stiftung unter anderem:
- Unterstützung der Wikipedia-Moderatoren und -Patrouilleure durch KI-gestützte Arbeitsabläufe, die langwierige Aufgaben zur Förderung der Wissensintegrität automatisieren;
- Rückgewinnung von Zeit für die Wikipedia-Redakteure durch Verbesserung der Auffindbarkeit von Informationen in der Wikipedia, damit mehr Zeit für menschliche Überlegungen, Beurteilungen und Konsensbildung bleibt.
- Unterstützung der Redakteure beim Austausch lokaler Perspektiven oder Zusammenhänge durch Automatisierung der Übersetzung und Anpassung allgemeiner Themen.
- Skalierung der Einarbeitung neuer Wikipedia-Freiwilliger durch angeleitete Mentoren.
Man werde sich an den langjährigen Werten, Grundsätzen und Richtlinien (wie Datenschutz und Menschenrechte) orientieren, einen menschenzentrierten Ansatz verfolgen und die menschliche Handlungsfähigkeit in den Vordergrund stellen, teilt die Foundation mit. Zudem stehe die Verwendung von Open-Source- oder Open-Weight-KI im Vordergrund ebenso wie Transparenz.






