Mit einer Finanzspritze von 100.000 US-Dollar unterstützt Mozilla die Integration von Ogg/Theora in die Wikipedia (und in Firefox 3.1).
100.000 US-Dollar wandern laut PCWorld.com von der Mozilla Foundation an das Wikipedia-Projekt. Das Geld soll den Entwicklern dabei helfen, den Ogg/Theora-Video-Codec weiter zu entwickeln und als Modul in die Wikipedia zu integrieren. Das erklärte der Wikimedia-Entwickler Michael Dale auf der australischen Konferenz Linux.conf.au.
Damit wird es ab Mitte des Jahres (Dale spricht vom Mai) auch für Unternehmen möglich, mit freier Software Server-seitiges Videostreaming zu betreiben. Das Geld reicht, um sechs Monate an den Xiph-Bibliotheken zu arbeiten, die nebenbei auch in Firefox 3.1 für den Video-Support sorgen werden.
Konkret will man nicht nur den Encoder verbessern, sondern auch die Funktion, mit der sich Videoinhalte durchsuchen lassen. “Die Xiph-Bibliotheken für das Abspielen von Videos in Firefox beruhen zum Großteil auf der Arbeit von Freiwilligen. Nun gibt es Leute, die Vollzeit daran arbeiten und Verbesserungen in Theora bringen, um den Codec auf ein zeitgemäßes Niveau zu heben”, gibt Dale zu Protokoll.
An der Suchfunktion arbeitet der australische Entwickler Conrad Parker von Annodex. Die Software unterstützt das kollaborative Videosharing der Wikipedia. Die Videoinhalte lassen sich zukünftig mit Metadaten taggen, über eine URL kann der Betrachter dann zu einem bestimmten Punkt in dem Video springen.



