Die Core Infrastructure Initiative der Linux Foundation gehört zu den Unterstützern, die dem Weißen Haus beim neuen “Cybersecurity National Action Plan” (CNAP) helfen wollen. In ihn will die US-Regierung Milliarden stecken.
Laut dem Plan will die Regierung im Jahr 2017 19 Milliarden US-Dollar für die so genannte Cyberabwehr zur Verfügung stellen. Das Geld soll helfen, die staatliche IT-Infrastruktur besser zu schützen. Immer wieder spazieren Hacker in die zum Teil schlecht gesicherten Systeme und greifen Daten ab, vor kurzem etwa private Daten tausender FBI-Agenten. Im Rahmen des Plans will das Weiße Haus auch mit privaten Firmen und Initiativen kooperieren und unter anderem Onlinekonten sowie Finanztransaktionen besser absichern.
Hier kommt auch die Linux Foundation ins Spiel. Die Core Infrastructure Initiative will ohnehin die Sicherheit von Open-Source-Software verbessern und insbesondere die unterfinanzierte Arbeit an Protokollen und Standards fördern. Im Rahmen des CNAP arbeitet sie dafür nun auch mit der Regierung und dem Department for Homeland Security zusammen. “So wie unsere Straßen und Brücken regelmäßig Reparaturen und Pflege brauchen, müssen auch die technischen Grundlagen gewartet werden, die den Information Superhighway zum fließen bringen.”, heißt es wörtlich in der Ankündigung der Regierung.
Die Linux Foundation betrachtet die Zusammenarbeit als Wertschätzung der eigenen Arbeit. Dass angesichts der offiziellen Wortwahl einige Arbeit ins Haus zu stehen scheint, dürfte auch dem Chef der Organisation klar sein. In einem Interview verglich Präsident Obama die Behörden-IT mit einem “Atari-Spiel in einer Xbox-Welt”.




