Der HTTP-Server Monkey ist in Version 1.5.0 mit neuen Features erschienen. Gleichzeitig haben die Entwickler die Lizenz von LGPLv2.1 in Apache 2.0 geändert.
Mit der liberaleren Lizenz möchte das Projekt “offen für geschlossene Umgebungen” werden, schreibt Eduardo Silva im Blogeintrag zur neuen Release mit dem Codenamen “Emperor Tamarin”.
Daneben bringt die Version 1.5.0 Unterstützung für das Yocto-Projekt, mit dem Embedded-Entwickler ihre Systeme bauen. Für die Raspberry-Pi-Distribution Raspbian gibt es schon seit einigen Monaten stabile Monkey-Pakete.
Außerdem beherrscht Monkey nun im Zusammenspiel mit dem Linux-Kernel 3.9 und neuer einen Scheduling-Mechanismus, der die Socket-Option “SO_REUSEPORT” für bessere Performance nutzt. Das Polar-SSL-Plugin verwendet einen Session-Cache, der den Speicherbedarf reduziert.
Ein neues Dokumentationsprojekt möchte die technischen Unterlagen zur Software verbessern und hat zur 1.5.0 schon neue Dokumente publiziert. Auch einen Wegweiser für Interessenten, die am Server mitwirken möchten, gibt es nun.
Weitere Informationen finden sich im Release-Mitteilung.






