Webassembly landet in Firefox, Chrome und Edge

Webassembly geht einen weiteren Schritt in Richtung Standardisierung. Das effiziente Binärformat landet nun in verschiedenen Browsern, den Anfang macht Firefox.

Webassembly ist ein binäres aber zugleich offenes Format, das Entwickler gern auch als Bytecode fürs Web bezeichnen. Es soll vor allem ressourcensparend arbeiten, portierbar sein und die Hardware der Anwender optimal nutzen. C, C++, aber auch Rust sollen sich in Webassembly übersetzen lassen.

Eine erste Implementierung in Browsern beruht auf ASM.js und Portable Native Client (Pnacl). Als Browser Preview Milestone wurde der unfertige Standard in der Praxis erprobt, musste aber per Flag von den Usern freigeschaltet werden. Die dabei gesammelten Erfahrungen fließen als Code wieder in das Projekt zurück bis die eigentliche Standardisierung erfolgt.

Nach Abschluss der Browser Preview wird nun die Flag in den Browsern entfernt. Zuerst kommt offenbar Mozilla an die Reihe. Anfang März erscheint Version 52, die Webassembly an Bord haben soll. Mitte März folgt dann die Release von Chrome 57, auch hier ist ein erster Auftritt von Webassembly geplant.

Windows Edge soll Webassembly bereits verwenden, allerdings nur in einem internen Build. Aus dem soll das Creators Update (Redstone 2) werden, das im April offiziell erscheinen soll. Apple gibt sich wie gewohnt wortkarg. Javascript-Erfinder Brendan Eich ist allerdings überzeugt, dass auch Safari demnächst Webassembly unterstützen wird. Die Webkit-Seite zeigt zumindest, dass sich die Technologie in Entwicklung befindet.

Update [01.03.]: Wir haben einen Fehler korrigiert, nachdem Web Assembly nun in die Browser Preview Phase kommt. Tatsächlich ist diese Phase mit dem Entfernen der Browser-Flags offiziell abgeschlossen, auch wenn die nun gesammelten Erfahrungen weiterhin in die Entwicklung einfließen.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben