Fünf fabelhafte Fakten der Woche, die es irgendwie nicht zu einer Meldung auf Linux-Magazin Online geschafft haben – und warum eigentlich nicht. Oder mit den Worten einer namhaften KI: „Die Linux-Woche in Bits und Panik.“
Platz 5: Wine 10.15 wurde veröffentlicht
Von dem Windows-Emulator, der keiner ist, erscheint gefühlt jede Woche eine neue Version mit minimalen Änderungen. Außerdem wurden schon alle Wortspiele mit Wein gemacht. Wir müssten also anfangen, uns endlich richtige Artikeltitel auszudenken.
Platz 4: Java 25 ist da
Hierzu gehen uns zwar nicht die Wortspiele aus, die Programmiersprache ist jedoch mittlerweile kalter Kaffee, da gibt es deutlich frischere koffeinhaltige Heißgetränke wie Kotlin. Die frisch aufgebrühten neuen Funktionen lassen zudem nur kleine Tröpfchen in den sowieso schon fast überlaufenden Kaffeepott fließen. Und außerdem trinkt die Redaktion lieber Tee.
Platz 3: In Vivaldi 7.6 dürfen die Nutzer die Tab-Leiste anpassen und umbauen
Obendrauf gibt es eine neue Tab-Schaltfläche, die explizit keine „Neuer Tab“-Schaltfläche ist, sondern die Tab-Schaltfläche. In jedem Fall sind das eindeutig zu viele Tabs. Außerdem möchten die meisten Leser ihren Browser nicht erst noch vor dem Gebrauch selbst zusammenschrauben müssen.
Platz 2: Nvidia übernimmt Intel. Nein. Halt.
Nvidia investiert 5 Milliarden in Intel. Zudem wollen die beiden Firmen bei Data Centern und Client-CPUs zusammenarbeiten. Vermutlich brauchen dann auch Intel-Prozessoren einen proprietären Treiber, der bei jedem Kernel-Update zickt, nur mit manueller Hilfe im Secure-Boot-Modus arbeitet und tonnenweise wackeligen Binärcode in den Speicher schaufelt, der keine nachvollziehbare Aufgabe hat. Eine solche Zukunft können und wollen wir unseren Lesern nicht zumuten.
Platz 1: Der Film „Python: The Documentary“ wurde auf YouTube veröffentlicht
Anders als der Titel vermuten lässt, handelt es sich weder um einen Tierfilm, noch kämpfen Riesenschlangen gegen überdimensionale Gorillas. Der Unterhaltungswert hält sich folglich in Grenzen. Und außerdem schaut sich niemand 90 Minuten lang freiwillig an, wie mehrere erwachsene Menschen verzweifelt Codezeilen ein- und ausrücken.





