Das World Wide Web Consortium (W3C) hat ein neues deutsch-österreichisches Büro in Berlin eröffnet.
Die Niederlassung des Konsortiums für Web-Standards ist in den Räumen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) untergebracht. Das neue Standbein soll die Kontakte zu europäischen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen verbessern. “Die größere Beteiligung deutscher und österreichischer Schlüsselindustrien wird sich nicht nur positiv auf deren Geschäfte und Innovationsstrategien auswirken, sondern wird auch die internationale Landschaft des W3C beeinflussen,” formuliert das der W3C-CEO Jeff Jaffe. Der DFKI-Direktor Prof. Dr. Wolfgang Wahlster möchte auch Körperschaften wie DIN und ISO in die Arbeit einbeziehen.
Lokale W3C-Büros gibt es unter anderem in Australien, den Benelux-Staaten, Frankreich, Italien, China und Indien. Sie arbeiten mit örtlichen Organisationen zusammen, um die Belange des Konsortiums publik zu machen und die Organisation in den Regionen zu verankern. Die deutsch-österreichische Niederlassung ist im Web unter http://www.w3c.de zu finden.




