Das Berliner Startup Lightmeter hat eine Technologie-Vorschau auf das freie Mail-Monitoring- und Visualisierungstool gleichen Namens veröffentlicht.
Wie das Unternehmen mitteilt, bleiben weltweit von den billionenfach verschickten Mails rund 20 Prozent nicht an. Die Server-Administratoren sehen sich mit E-Mail-Verifizierungslösungen wie DMARC, DKIM und SPF konfrontiert, die das Thema E-Mail-Zustellung zusätzlich komplexer machen. Als weiteren Grund für nicht zugestellte Mails macht Lightmeter die Konzentration des Mailversands auf wenige Anbieter aus, die den Nutzern und Admins ihre Regeln diktieren können.
Das Open-Source-Projekt will Administratoren den Durchblick verschaffen, warum Mails nicht zugestellt werden und welche Abhilfe es dafür gibt.

Das Dashboard von Lightmeter mit der Analyse des Mailverkehrs. Quelle: Lightmeter
In einem ersten Schritt analysiert die Preview die Logs von Postfix-Mail-Servern, heißt es in der Mitteilung. Postfix sei mit annähernd 40 Prozent Marktanteil im Rennen, so Lightmeter. Das Tool visualisiere den Status des Mailversands, der Bounces und die Performance der Empfänger-Domain, teilt das Startup mit. Künftige Versionen sollen weitere Fehlerquellen untersuchen können und Abhilfe dafür anbieten, heißt es. Unter anderem ist dann Support für Exim geplant.
Die Tech-Preview von Lightmeter ist auf Docker-Hub verfügbar und in den Quellen bei GitLab, eine Webseite ist ebenfalls online. Ein Blogbeitrag nennt weitere Details. Als Lizenz hat Lightmeter die AGPLv3 gewählt.




